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Die Anfänge der Jugendfeuerwehr in Deutschland gehen bis ins Jahr 1882 zurück. Damals wurde die erste Nachwuchsabteilung einer Feuerwehr auf der Insel Föhr gegründet. Der Leitgedanke war schon damals:
Dieser Leitgedanke gilt noch heute uneingeschränkt und wird die JF wohl zeitlebens begleiten. Lange Jahre waren es ausschließlich Jungen, die der JF beitraten (durften). Seit einiger Zeit steigt die Zahl der weiblichen Mitglieder, ähnlich ich wie bei typischen Männerberufen, stetig an und beträgt in manchen Abteilungen sogar schon etwa 50%. Für die Freiwilligen Feuerwehren gewinnt der Aspekt der Nachwuchswerbung immer stärker hinzu, da vielerorts die geforderte Mannschaftsstärke nur schwer oder sogar überhaupt nicht gehalten werden könnte. Um die Kinder im Alter ab 10 Jahren bis zum Eintritt in den aktiven Feuerwehrdienst mit frühestens 16 Jahren regelmäßig neu zu begeistern ist es heutzutage mehr denn je notwendig, die Jugendarbeit breiter aufzustellen. Dies bedeutet, dass alleine die Ausbildung mit Fahrzeug und Gerät nicht mehr ausreicht, sondern die so genannte Allgemeine Jugendarbeit wie zum Beispiel Kinoabend, Eis essen, Spieleabend oder schwimmen gehen macht häufig schon mehr als die Hälfte der Zeit bei der JF aus. Um zum Abschluss aber noch einmal zum Jahr 1882 zurückzublicken; Auf Föhr wurde der Zündfunke für die deutschen Jugendfeuerwehren erzeugt und der hat sich zu einem wahren Lauffeuer über die Republik entwickelt. Heute gibt es etwa 18.000 Jugendfeuerwehren in denen sich 200.000 Jungen und 60.000 Mädchen für den selbstlosen Gedanken der Freiwilligen Feuerwehr engagieren.
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