Neuaufnahme von 11 Jugendlichen in die Jugendfeuerwehr Bohmte

Am Samstag war es wieder so weit, einmal im Jahr werden die neuen Jugendlichen feierlich in die Jugendfeuerwehr aufgenommen.  Zu diesem Anlass gibt es jedes Jahr eine besondere Veranstaltung und in diesem Jahr war es eine Übernachtung im Feuerwehrhaus, wie bei der richtigen Berufsfeuerwehr.

Der Nachmittag startete für die Jugendlichen schon etwas eher, da sie mit den Ausbildern die Vorführung eines Einsatzes geplant hatten. Außerdem mussten noch Bänke aufgestellt und die Quatiere bezogen werden. Gegen Abend kamen dann auch interessierte Eltern, Geschwister und die Vertreter der aktiven Feuerwehren aus Bohmte und Herringhausen. Martin Niermann sprach stellvertredend für diese einige Grußworte und erwähnte die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr für den Nachwuchs der aktiven Einsatzabteilung. Danach wurden alle 11 Neuaufnahmen durch den Jugendfeuerwehrwart Olaf Langer kurz vorgestellt und offiziell in der Jugendfeuerwehr mit einem kräftigen Apllaus begrüßt. Im Anschluss gab es für alle Bratwurst vom Grill, selbst gemachte Salate und Getränke.

Nach einiger Zeit verschwanden die Jugendlichen zu ihren Spinten und fuhren mit den Feuerwehrautos vom Hof um sich für die Übung bereit zu machen. Kurz darauf fing es aus der Garage am Feuerwehrhaus an zu qualmen und alle Gäste schauten gespannt dort hinüber. Das war das Signal für die Jugendfeuerwehr und sie kamen mit Martinshorn und Blaulicht wieder auf den Hof geeilt um den „Garagenbrand“ vorschriftsmäßig nach FwDv3 abzuarbeiten. Dies erzeugte sowohl Eindruck bei den Eltern, als auch bei den anweseden Feuerwehleuten. Nachdem der „Brand“ gelöscht und alle Sachen wieder zusammengepackt waren, ging es für die Eltern nach Hause und für die Jugendlichen begann das warten auf den ersten Einsatz. (Alle „Einsätze“ wurden von den Ausbildern ausgearbeitet und für die Jugendlichen angepasst, sodass kein Stress oder Druck, wie bei realen Einsätzen, entstehen konnte.)

Am Abend kam dann der erste Alarm, bei dem ein bewusstloser LKW Fahrer mit einer Rettungsplattform aus seinem Fahrerhaus gerettet werden musste. Noch beim Abbauen gab es einen Folgealarm bei dem die Brandmeldeanlage einer Tischlerei ausgelöst hat. Nach der ersten Erkundung durch die Gruppenführer konnte aber nur ein Fehlalarm festgestellt werden und es ging kurz darauf wieder ins Feuerwehrhaus. Die Nacht blieb zum Glück aller Ausbilder und Kinder von weiteren Einsätzen verschont, aber noch vorm Frühstück hieß es schon wieder „Bitte besetzen sie die Fahrzeuge“. Es ging zu einem brennenden Palettenhaus etwas außerhalb von Bohmte. Dieses wurde zügig und professionell abgelöscht und anschließend hatten alle genug Appetit für das gemeinsame Frühstück. Nach dem Frühstück führte uns der nächste Alarm auf einen landwirtschaftlichen Betrieb, bei dem eine Puppe unter einen Anhänger geraten war. Bei eintreffen stellte sich dann heraus, das nebenan auch noch ein Behälter mit „Chemikalien“ leck geschlagen hatte und umgepumpt werden musste. Jetzt ging es wieder zurück ins Feuerwehrhaus wo alle Räume aufgeräumt und die Matratzen und Schlafsäcke wieder zusammen gepackt werden mussten. Doch kurz darauf kam es erneut zu einem Alarm bei dem ein Baum auf die Straße gestürzt war und es parallel die obligatorische „Katze aus dem Baum“ zu retten galt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurden alle glücklichen, aber doch etwas müden Kinder durch ihre Eltern abgeholt und es gab zu Hause eine Menge zu berichten von den Einsätzen der letzten Stunden.

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